„Ein würdiges Leben für schwerstkranke Patienten“

Pressemitteilung

Marc Ruland und Christoph Schmitt besuchten Palliativstation des St. Nikolaus-Stiftshospitals Andernach

In einer ca. sechs Monate währenden Umbauphase konnte die im vergangenen Monat neu eröffnete Palliativstation des St. Nikolaus-Stiftshospitals erweitert und komplett modernisiert werden. Bereits 2009 hatte das St. Nikolaus-Stiftshospital eine Palliativeinheit zunächst mit zwei, später mit fünf Betten eingerichtet. Eine Veränderung im Landeskrankenhausplan machte es möglich, diese Einheit zu einer Station mit acht Betten auszubauen.

Marc Ruland, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz und Kreisvorsitzender MYK, hatte kürzlich die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Bundestagskandidaten Christoph Schmitt die neue Palliativ-Station in Augenschein zu nehmen. In Begleitung der Geschäftsführerin der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH, Cornelia Kaltenborn, wurden sie von dem Lungenfacharzt und Leiter der Palliativstation, Dr. Thomas Dyong, und der Stationsleiterin Gabriele Dannenberg zu einem informativen Rundgang herzlich willkommen geheißen.

„Ich bin tief beeindruckt von der warmherzigen Atmosphäre“, bemerkte Marc Ruland gleich zu Beginn der Führung durch die lichtdurchfluteten Räumlichkeiten.

Die individuell und freundlich gestalteten Patientenzimmer verfügen jeweils über ein eigenes geräumiges Badezimmer mit begehbarer Dusche. Außerdem ist jeder Bettenplatz mit einer Fernseh- und Musikanlage ausgestattet, die durch zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten erweitert werden kann. Bemerkenswert ist auch der 

Ausblick von den Patientenzimmern aus weit über die Stadt Andernach. In einem Aufenthaltsraum, der auch über eine kleine, aber gut ausgestattete Küche verfügt, können Treffen mit mehreren Angehörigen erfolgen oder, wenn es einen Grund zum Feiern gibt, wie zum Beispiel ein Geburtstag, Speisen gewärmt oder Waffeln gebacken werden. Ein Meditationsraum und Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige der Patienten runden das Angebot ab. Ein Blick in das Stationszimmer zeigt die Großzügigkeit der Station. Hier können Pflegekräfte, behandelnde Ärzte und Therapeuten ihre Vorbereitungen für die jeweilige Behandlung treffen.

Die Aufnahme und Betreuung erfolgt nach einem individuellen, auf die persönliche Situation ausgerichteten palliativ-medizinischen Konzept und hat das Ziel, dem Patienten eine Rückkehr in sein häusliches und soziales Umfeld zu ermöglichen.

„Manchmal ist es trotz moderner Medizin und kompetenter Ärzte nicht möglich, eine Heilung zu erreichen. In einem solchen Krankheitsstadium möchte die Palliativmedizin das Leben der Patienten so angenehm wie möglich gestalten – selbstbestimmt und in Würde. Denn ein lebenswertes Leben ist auch bei einer unheilbaren Erkrankung möglich. Wir möchten, dass unsere Patienten ihr Leben bis zum letzten Moment genießen – individuell nach ihren eigenen Bedürfnissen, Gewohnheiten und Vorstellungen“, erläuterte Dr. Dyong.

„Neben medizinischer Unterstützung – zum Beispiel in Form von Schmerztherapien und Therapien gegen Atemnot, Übelkeit oder Unruhe – ist es vor allem das menschliche Miteinander, das unsere Arbeit bestimmt. Unser Team steht jedem einzelnen Patienten individuell zur Seite, beantwortet Fragen und hat nicht nur ein offenes Ohr, sondern auch ein offenes Herz für ihre Sorgen und Ängste“, fügte der empathische Lungenfacharzt und Leiter der Station hinzu.

Das Palliativteam des St. Nikolaus-Stiftshospitals besteht aus Ärzten, Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten, die gemeinsam mit Psychoonkologen, Sozialarbeitern, Seelsorgern und spezialisierten Palliativ-Care-Pflegekräften ein ganzheitliches Konzept verfolgen, in dem der einzelne Patient im Mittelpunkt steht. Regelmäßig findet ein entsprechender Informationsaustausch statt. Unterstützt wird das Team von ehrenamtlichen Hospiz-Helferinnen und -Helfern. Nach den Worten von Dr. Dyong deckt Andernach mit 200 bis 250 Palliativ-Patienten einen ansehnlichen Bedarf ab. Im Vergleich: München verfügt mit 300 Patienten pro Jahr über die größte Palliativeinheit in der Bundesrepublik.

Marc Ruland und Christoph Schmitt spiegelten ihren Besuch auf der Palliativstation mit den Worten wider: „Das ebenso umfangreiche wie individuelle Betreuungsangebot und das sehr viel Ruhe ausstrahlende Ambiente machen es möglich, dass die Patienten und deren Angehörige sich auf dieser Station in ihrer schwierigen Situation wohl fühlen können!“

 

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