Schweitzer: AfD-Äußerungen werden immer radikaler - Junges Erläuterungen zu Höcke sind entlarvend

Landespolitik

Anlässlich der jüngsten Äußerungen des AfD-Fraktionsvorsitzenden Uwe Junge zum Umgang mit dem braunen Rand in der AfD erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer: "Der AfD-Funktionär Björn Höcke hat sich durch seine Äußerungen verschiedentlich als Rassist und Rechtsextremist geoutet. Was Uwe Junge dazu einfällt, ist bezeichnend: In einem langen Interview mit dem Deutschlandfunk kritisiert er Höcke ein bisschen, sagt dann aber über Höcke wörtlich: "Ich schätze ihn grundsätzlich", er sei ein "Querdenker" und eine "starke Persönlichkeit". Überdies nimmt Junge Höcke gegen angebliche Fehlinterpretationen in Schutz, er laviert dabei hin und her. Überdies beschäftigt sich Junge zentral mit der Frage, ob die Höcke-Äußerungen der AfD nutzen oder schaden. Solche parteitaktischen Gedanken von Herrn Junge sind völlig irrelevant. Entscheidend ist allein, dass solche Äußerungen eines AfD-Vertreters das Andenken an die Opfer des Nazi-Regimes schmähen." 

Schweitzer sagt: "Unter dem Strich sind die Junge-Äußerungen entlarvend: Er will sich nicht unmissverständlich von Höcke und anderen Rechtsradikalen distanzieren, er versagt in der innerparteilichen AfD-Auseinandersetzung. Angesichts dessen stellen sich verschiedene Fragen: Sind Junge und die AfD-Fraktion in Rheinland-Pfalz gar nicht so bürgerlich-konservativ, wie sie immer meinen zu sein? Sympathisieren sie mit Rechtsradikalen oder unterstützen sie diese gar gezielt? Zeigt die AfD mit den Äußerungen von Höcke nicht ihr wahres Gesicht , und ist Uwe Junge nicht der Helfer, der dafür sorgen soll, dass dieses hässliche Gesicht hinter einer Maske verborgen bleibt?"

 

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