SPD fordert Beseitigung der Mängel an Mertlocher Schule

Veröffentlicht am 28.03.2009 in Bildung

Aufgrund von Beschwerden aus der Elternschaft, den Schulelternbeiräten, aber auch aus dem Bereich der Schulleitungen im Maifeld, hat der Kandidat für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Maifeld Maximilian Mumm und weitere Mitglieder der SPD-Fraktion im Verbandgemeinderat die Grund- und Hauptschule in Mertloch besucht.

Der Rektor der Schule Herr Winfried Schink begrüßte die Besucher im Foyer der Schule und nach ein paar ein-führenden Worten führte Herr Schink die interessierten Kommunalpolitiker durch den Schulbereich.
Es ist augenscheinlich, dass im Bereich der Grund- und Hauptschule in Mertloch ein nicht unerheblicher Sanierungsstau vorhanden ist. Nach Meinung der Besucher sind die Jungentoiletten nicht mehr zeitgemäß und sollten dringend umgestaltet werden.
Auch das Klassenmobiliar sollte nach Meinung der Schulleitung und der Besucher ausgetauscht werden, da es nicht der Körpergröße von Grundschulkindern entspricht. Herr Schink verwies darauf, dass in der Vergangenheit erhebliche Teile des Klassenmobiliars bereits durch Spenden des Fördervereins der Grund- und Hauptschule St.-Martin ersetzt werden konnten und hob den Einsatz dieses Personenkreises lobend hervor.
Die von der Verbandsgemeindeverwaltung als Schulträger bereitgestellten Mittel zur Beschaffung von Klassenmöbeln reichen einfach nicht aus, besonders wenn man bedenkt, dass in fast allen Klassenräumen die Wandtafeln ausgetauscht werden müssen, da die jetzigen Tafeln teilweise Oberflächenschäden haben und keine magnetisierbare Oberfläche besitzen. Dadurch werden dann Vorlagen mit Klebestreifen angebracht, was die Oberfläche der Tafel zusätzlich beschädigen kann. Auch die Anschaffung von körpergerechten EDV-Möbeln und die Erneuerung von in der Sporthalle installierten Sportgeräten stehen auf dem umfangreichen Wunschzettel der Schulleitung. Es fällt außerdem auf, dass in der Turnhalle nicht mehr benötigte Gerätschaften mit der Begründung dass die Entsorgung zu teuer sei, an Ort und Stelle verbleiben.
Der Schulleiter informierte die Besucher außerdem darüber, dass Eltern in Wochenendaktionen Malerarbeiten in Klassenräumen durchführen und wünscht sich hierfür einen fachkundigen Hausmeister, damit solche Aktionen künftig unterbleiben können.
Abschließend informierten sich die Kommunalpolitikern über die Eingrenzung des Schulgeländes mit einem vorhandenen Holzlattenzaun, der einen hinfälligen Eindruck machte und an vielen Stellen durch fehlende Latten unberechtigten Personen einen Durchschlupf auf das Schulgelände ermöglicht. Wiederholt auf dem Schulhof aufgefundene Scherben und Unrat sind ein deutlicher Hinweis auf ungebetene Besucher, die nicht zuletzt eine Gefahren für die Schulkinder darstellen.
Der Bürgermeisterkandidat Maximilian Mumm sowie der Fraktionsvorsitzende Franz Schmitz sagte dem Schulleiter ihre Hilfe bei der Beseitigung der Mängel zu. Die Schulen auch von innen in einen ordentlichen Zustand zu versetzen hat für uns höchste Priorität, sagte Maximilian Mumm abschließend.

 

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