„Wir hätten für unsere Arbeit in der Jugendpflege Mendig gerne mehr Planungssicherheit“

Pressemitteilung

Marc Ruland im Dialog mit dem Mendiger Jugendpfleger Serge Hertrich 

 

 „Ich freue mich sehr und empfinde es als eine ganz besondere Wertschätzung, dass ich einen so fachkundigen Politiker wie Marc Ruland, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz und SPD-Kreisvorsitzender MYK, heute hier in den Räumlichkeiten des Mendiger Jugendtreffs willkommen heißen darf“, so der Leiter des Jugendtreffs, Serge Hertrich. Für den staatlich anerkannten Erzieher und Diplom-Sozialpädagogen (FH) ging im Oktober 2014 ein Traum in Erfüllung, als er seinen Arbeitsvertrag als Jugendpfleger der Stadt Mendig unterzeichnen durfte.

Marc Ruland, der von 2016 bis 2021 als Jugendpolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion sehr eng mit den Jugendverbänden zusammenarbeitete, zeigte sich bei seinem Besuch in der Mendiger Brunnenstraße beeindruckt von der hell und jugendgerecht gestalteten Einrichtung. 

In einem äußerst lebendigen und konstruktiven Dialog mit dem sichtlich höchst engagierten Jugendpfleger unterstrich der SPD-Kreisvorsitzende, wie sehr auch ihm die Jugendarbeit am Herzen liege. 

Serge Hertrich, der u. a. die seit geraumer Zeit häufig wechselnden Zuständigkeiten bei der Kreisverwaltung bedauerte, bei der es für ihn keinen konstanten Ansprechpartner gebe, wies außerdem darauf hin, dass die Realisierung bzw. Finanzierung von Neuanschaffungen und Aktionen äußerst schwierig sei. Wenngleich der zuständige Ausschuss, die Stadt und die Verbandsgemeindeverwaltung damit befasst wären, wünsche er sich für die Jugendpflege Mendig insbesondere mehr Planungssicherheit.

„Ebenso wie wir vom SPD-Kreisverband Mayen-Koblenz uns noch mehr für eine stabile finanzielle  Förderung der Jugendarbeit und die Einbindung der jungen Leute u. a. in die Arbeit der politischen Gremien einsetzen wollen, würde ich mir wünschen, dass die Jugendarbeit auch von den jeweiligen Kommunen zum Beispiel mit einem jährlich festgeschriebenen Etat unterstützt wird. Jede Investition in die Jugendarbeit, wie zum Beispiel Jugendtreffs, Jugendparlamente und Jugendbeteiligungs-Institutionen, ist ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft und die Demokratie.“

Einig waren Marc Ruland und Serge Hertrich sich auch darüber, dass eine weibliche Halbtagskraft die Arbeit der Jugendpflege in Mendig bereichern könnte. „Sicher würden mehr Mädchen zu uns kommen, wenn sie eine adäquate Ansprechpartnerin für ihre mitunter sehr persönlichen Fragen hätten. Ungeachtet meiner Kompetenz bin ich hier als Mann außen vor“, gab Hertrich zu bedenken. Er fügte hinzu: „Bedingt durch die Corona-Landesverordnung und der Größe bzw. Raumaufteilung unserer Einrichtung dürfen sich zurzeit nicht mehr als sechs Jugendliche hier aufhalten. Selbstverständlich werden bei uns die gesetzlich festgeschriebenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen strikt eingehalten.“

Zum Abschluss seines Besuches versprach Marc Ruland, seine Eindrücke und Anregungen mitzunehmen, um sie bei nächster Gelegenheit im SPD-Kreisverband Mayen-Koblenz zu erörtern.

 

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